Fruerlund Blog


Verkehrssituation für Radfahrer auf der Mürwiker Straße

veröffentlicht um 18.04.2016, 14:01 von Andreas Rothgaenger   [ aktualisiert: 18.04.2016, 14:02 ]

Verkehrssituation für Radfahrer auf der Mürwiker Straße

19.04.16, 19 Uhr, im 360° Service-Haus, Mürwiker Str. 26

(direkt neben der SBV-Zentrale über dem Bäcker, 1. EG)

Radweg, Flensburg, Mürwiker Straße


Stellungnahme des Forum Fruerlund zum Brandanschlag vom 16.10.2015

veröffentlicht um 18.10.2015, 10:37 von Andreas Rothgaenger

Kalt, ausgebrannt, leb- und lieblos - diesen Empfang wollte der Feuerteufel in Fruerlund den bei uns hilfesuchenden Familien bescheren. Gelungen ist es ihm, uns einen Blick in seine Seele, in sein Herz zu geben.

Wäre das Unverständnis der Fruerlunder über diese Tat nicht so groß, auch ihm gegenüber hätten wir Mitleid entgegen zu bringen. Welch einsamer, ängstlicher und freudloser Mensch strebt es an, denjenigen die nichts außer ihrer Hoffnung haben, auch diese noch nehmen zu wollen?

Während wir alle in einer warmen, geschützten Wohnung unser sicheres Zuhause haben, suchen derzeit tausende von Menschen einen eben solchen Ort. Zufrieden sind sie mit einem warmen Container. 

Die humanitäre Verpflichtung, notleidenden Menschen zu helfen, sollte ausnahmslos tief in uns verankert sein. Wenn nicht unsere Gesellschaft, wenn nicht wir alle gemeinsam, wer hätte dann die Kraft, das Wissen und das Potential sich dieser Herausforderung zu stellen?

Das Feuer dieses Brandlegers bewerkstelligt es lediglich, materiellen und reparierbaren Schaden an Gebäuden zu verursachen. 
Unser Feuer der humanitären Hilfsbereitschaft schafft es zukunftsweisende Brücken über Kulturen, Religionen und Nationen zu bauen. Wir Fruerlunder laden insbesondere Dich ein, Dich mit Deinem Herzen und Deinem Verstand und mit uns allen gemeinsam an dieser guten Aufgabe zu beteiligen.


Andreas Rothgaenger
Vorsitzender des Forums Fruerlund

RV-98/2015, Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung vom 09.10.2015

veröffentlicht um 14.10.2015, 15:01 von Andreas Rothgaenger

Stadt Flensburg
Büro für Grundsatzangelegenheiten
100 Büro für Grundsatzangelegenheiten
Flensburg, 08.09.2015
Berit Erichsen

RV-98/2015
- öffentlich -

Beschlussvorlage
Ausschuss für Bürgerservice, Schutz und Ordnung am 16.09.2015
Ratsversammlung am 08.10.2015

Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung

Antrag:

1. Die als Anlage beigefügte Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung wird beschlossen.
2. Für Beteiligungsprozesse, die nach Art und Umfang nicht mit den vorhandenen Ressourcen zu bewältigen sind, ist mit dem Beschluss über die Durchführung des Beteiligungsverfahrens darzustellen, welche zusätzlichen Ressourcen benötigt werden. Über die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen ist im Einzelfall zu entscheiden. Im laufenden Haushalt bedarf es ggf. Beschlüsse zu überplanmäßigen oder außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen. Mittel für Folgehaushalte sind im Haushaltsverfahren anzumelden.
3. Nach Ablauf eines Jahres findet eine erste Evaluierung der Richtlinie statt, auf deren Grundlage über ggf. notwendige Anpassungen entschieden werden kann.


Begründung:

Zielsetzung/Messbarkeit:
Bei allen Vorhaben und Projekten der Stadt Flensburg werden die EinwohnerInnen, sofern Ihre Interessen berührt sind, frühzeitig und angemessen beteiligt. Darüber hinaus wird ein Antragsrecht der EinwohnerInnen festgeschrieben, so dass diese die Möglichkeit erhalten, von sich aus Beteiligung zu einem Vorhaben anzuregen.

Durch frühzeitige Kommunikation werden die Kompetenzen der Einwohnerinnen und Einwohner einbezogen und Verständnis für Abläufe und Entscheidungen kommunaler Planungsprozesse geschaffen. Die Zufriedenheit mit städtischen Planungen kann verbessert, Konfliktpotentiale können abgebaut werden.

Art und Umfang der Beteiligung ergeben sich aus der Richtlinie.

Ausgangssituation und Handlungsbedarf:
Die Ratsversammlung hat am 25.04.2013 mit RV-46/2013 beschlossen, dass die Stadt Flensburg sich Leitlinien zur Bürgerbeteiligung gibt. Der Hauptausschuss hat dies in HA-47/2013 dahin gehend konkretisiert, dass eine Arbeitsgruppe (AG) eingesetzt wird, die diese Leitlinien erarbeiten soll. Aus dieser AG, die am 27.03.2014 ihre Arbeit aufnahm, ging zunächst die mit RV-153/2014  beschlossene Richtlinie zur Einbindung der Stadtteilforen in Entscheidungsprozesse hervor. Anfang
2015 hat die AG ihre Arbeit in geänderter Zusammensetzung fortgeführt.
Das Ergebnis der Arbeit und Diskussion der AG ist die vorliegende Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung.
EinwohnerInnenbeteiligung als Aufgabe ist grundsätzlich nicht neu und wird auch jetzt schon in vielen Bereichen der Stadtverwaltung regelmäßig durchgeführt. Mit der Richtlinie wird die bereits stattfindende Beteiligung verstärkt und systematisiert.
Die zwischenzeitlich eingerichtete Koordinierungsstelle für Beteiligung fungiert als Ansprechpartnerin für die EinwohnerInnen, Politik und Verwaltung. Sie informiert, berät und unterstützt rund um Fragen der Beteiligung und pflegt die Vorhabenliste in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen. Diese schafft Transparenz über Projekte und Planungen und informiert über die vorgesehenen Informations- oder Beteiligungsformen.

Die Koordinierungsstelle unterstützt die Fachbereiche bei der Planung und Durchführung von Beteiligungsveranstaltungen.
Des Weiteren sind Fortbildungsmaßnahmen zur Konzipierung und Durchführung von Beteiligungsveranstaltungen für städtische MitarbeiterInnen vorgesehen. Eine Konkretisierung erfolgt im Rahmen der internen Planung über das Fortbildungsgremium.

Global-/Teilziel:
Globalziel: Flensburg will dein Engagement und macht es möglich.
Teilziel: Flensburg etabliert eine transparente und moderne Beteiligungskultur.

Alternativen:
Ohne diese Richtlinie findet EinwohnerInnenbeteiligung zu verschiedenen Themen ohne ein Gesamtkonzept,
weniger transparent und weniger verbindlich, statt.

Beteiligung:
In die Arbeit der AG zur Erarbeitung der Beteiligungsrichtlinie haben sich neben Politik und Verwaltung der Vorsitzende des Seniorenbeirates, die Vorsitzende des Runden Tisches für Integration, der Behindertenbeauftragte sowie die Vorsitzenden der Kreiselternvertretungen von Kitas und Schulen in Flensburg eingebracht.

Eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung soll nach einem Jahr im Rahmen der ersten Evaluation der Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung stattfinden. Darüber hinaus wird auch die Zufriedenheit der Teilnehmenden bei den einzelnen Beteiligungsveranstaltungen abgefragt, um ggf. konzeptionell nachsteuern zu können.

Finanzierung/ Folgekosten:
Da auch jetzt schon viele Beteiligungsveranstaltungen seitens der Verwaltung organisiert und durchgeführt werden, ist zunächst nicht abzuschätzen, ob bzw. in welchem Umfang zusätzliche Ressourcen benötigt werden.
Für Beteiligungsprozesse, die nach Art und Umfang nicht mit den vorhandenen Ressourcen zu bewältigen sind, ist gesondert über die Bereitstellung zusätzlich erforderlicher Mittel zu entscheiden (siehe Ziffer 2 des Antrages).
Ggf. erforderliche Sachmittel für die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung werden zunächst aus dem Titel für Geschäftskosten des Büros für Grundsatzangelegenheiten, getragen.

Zeitpunkt der Umsetzung:
Die Richtlinie tritt am Tag nach dem Beschluss der Ratsversammlung in Kraft.

Gleichstellung:
EinwohnerInnenbeteiligung ist für alle Flensburgerinnen und Flensburger. Gleichstellungsaspekte sind insofern nicht unmittelbar betroffen. Allerdings zeigt die bisherige Erfahrung, dass Männer mittlerer und älterer Jahrgänge bei Beteiligungsveranstaltungen überrepräsentiert sind. Es besteht insofern die Herausforderung, diejenigen EinwohnerInnen für eine verstärkte Beteiligung zu gewinnen, die bislang unterrepräsentiert sind. Das sind vor allem Frauen, junge Familien, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen aus eher bildungsfernen Milieus. Geeignete Verfahren, um diese Gruppen stärker als bislang zu beteiligen, sollen entwickelt werden. Hierfür werden auch positive Beispiele aus anderen Städten herangezogen.

Beschlusskontrolle:
Dezember 2016:
Nach Ablauf eines Jahres findet eine erste Evaluierung der Richtlinie statt, auf deren Grundlage über ggf. notwendige Anpassungen entschieden werden kann (siehe Ziffer 3 des Antrages).

Berichterstattung: Oberbürgermeister Simon Faber

Simon Faber Olaf Carstensen
Oberbürgermeister Büroleiter

Anlagen:
Richtlinie zur EinwohnerInnenbeteiligung

FLENSBURG aktiv - Begegnung der Generationen

veröffentlicht um 05.10.2015, 13:57 von Andreas Rothgaenger   [ aktualisiert: 05.10.2015, 13:57 ]

Eintrittskarten für den 12.10.2015 - 18.10.2015 gibt es im Rathaus Flensburg, Fachstelle 50+, Rathausplatz 1, 2. Stock, Zimmer 245
Öffnungszeiten Mo.-Fr. 8:30-12:00 Uhr und Do. 14-17:30 Uhr, Tel.: 0461-852522

Der Gesundheitstag im Rathaus  findet am 17. Oktober 2015 von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Nähere Informationen sind dem hier beigefügten PDF-Dokument zu entnehmen.

Beste Grüße
Andreas Rothgaenger

Buntes Bündnis koordiniert Hilfe für Flüchtlinge

veröffentlicht um 21.09.2015, 14:49 von Andreas Rothgaenger   [ aktualisiert: 21.09.2015, 14:50 ]

http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/buntes-buendnis-koordiniert-hilfe-fuer-fluechtlinge-id10662521.html
vom 9. September 2015
Quelle: Flensburger Tageblatt

Die Hilfsbereitschaft für die wachsende Zahl von Flüchtlingen in Flensburg ist groß. 
Zahlreiche Bürger bieten ihre Mitarbeit an. Nun werden ein Lager und eine Ausgabestelle für Kleiderspenden geplant.

FLENSBURG | Die Hilfsbereitschaft für die wachsende Zahl von Flüchtlingen in Flensburg ist ungebrochen groß. Auf Einladung des Bündnisses für ein buntes Flensburg kamen am Montagabend rund 150 Interessierte und Unterstützer in den Johanniskirchhof. Die Veranstalter um Ute Morgenroth und Landtagsabgeordnete Simone Lange hatten das Treffen angesichts des großen Interesses kurzerhand in die Kirche verlegt. „Wir merken im Land, dass die Stimmung einfach toll ist“, erklärte Lange.Deutlich wurde vor allem: Am schwierigsten ist es derzeit, die große Zahl von Hilfsangeboten zu koordinieren und umzusetzen. Dabei soll eine neue Facebook-Seite „Refugees welcome – Flensburg“ helfen, die von Katrine Hoop koordiniert wird (wir berichteten). Aber auch über die Mail-Adresse der Flüchtlingshilfe kann man seine Angebote bekannt machen (info@flüchtlingshilfe-Flensburg.de). Weil Kleiderspenden nicht einfach zu verteilen sind, plant die Flüchtlingshilfe nun ein Lager mit Ausgabestelle zu bestimmten Öffnungszeiten an der oberen Angelburger Straße an der Ecke zum Durchgang Johanniskirchhof. Wie notwendig Kleidung ist, machte die Schilderung eines Vertreters der Fatih-Moschee deutlich. Er sei auf Kinder getroffen, die barfuß liefen, und hätte erstmal Socken und Schuhe besorgt. Darüber hinaus sei neben Sprachkursen im zweiten Schritt weiterer Wohnraum notwendig, sagte Lange. Die Koordinatoren bitten dennoch, keine Flüchtlinge in den Unterkünften unangekündigt aufzusuchen. Die Geflohenen bräuchten nicht nur Ruhe. Barbara Winkler vom Runden Tisch für Integration bat dringend darum, die Privatsphäre der Menschen zu respektieren. Derzeit leben Flüchtlinge an 30 Standorten in mehr als 110 Wohnungen in der Stadt. Die DGB-Vorsitzende Gabi Schwohn sagte, es würden dringend Leute gebraucht, die Flüchtlinge als Lotsen bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleiten. „Es fehlt auch an therapeutischen Angeboten für die mehrfach traumatisierten Personen“, berichtete Landtagsabgeordnete Lange. Über individuelle Patenschaften soll am Donnerstag um 18 Uhr bei einer Veranstaltung in der Bürgerhalle des Rathauses gegeben werden. Weitere Ideen: Patenschaften in Sportvereinen, die Teilnahme von studierenden Flüchtlingen in englischsprachigen Vorlesungen oder eine Leseecke in der Bücherei mit fremdsprachigen Büchern. Eine Teilnehmerin berichtete, der TSB lade alle Flüchtlinge ein – ob zum Fußball, Handball, Judo oder Eltern-Kind-Turnen. Zudem organisieren die Sportpiraten am Sonnabend ab 15 Uhr einen Nachmittag der Begegnung mit Flüchtlingen.
von Carlo Jolly erstellt am 09.Sep.2015

16.09.2015, 19 Uhr: „SBV Dialogveranstaltung“ – Thema: Nutzung des Hauses Travestraße 28

veröffentlicht um 15.09.2015, 14:55 von Andreas Rothgaenger   [ aktualisiert: 15.09.2015, 14:56 ]

„Wir wollen helfen – helfen Sie mit“

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Thema „Flüchtlinge“ und die damit verbundenen Herausforderungen für die Städte und Kommunen werden derzeit in den Medien stark diskutiert.

Wir sind nach verschiedenen Überlegungen der Ansicht, dass 2 Etagen unseres Hochhauses in der Travestraße 28 als vorübergehende Unterkunft für ca. 40 „Flüchtlinge“ (überwiegend Familien) geeignet sind. 

Wir möchten mit Ihnen zusammen diesen Menschen helfen und freuen uns, wenn auch Sie sich hier engagieren wollen. 
Aus diesem Grund möchten wir Sie gern über die weitere Vorgehensweise informieren und  laden Sie herzlich ein zur 

am Mittwoch, 16. September 2015 um 19:00 Uhr,
in der Kirchengemeinde Fruerlund, Fruerlundhof 1, 24943 Flensburg.

Natürlich stehen wir Ihnen bei der Veranstaltung für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen
SELBSTHILFE – BAUVEREIN eG 
    FLENSBURG

22.09.2015 um 19 Uhr: 2. Sitzung des Forums Fruerlund

veröffentlicht um 15.09.2015, 14:52 von Andreas Rothgaenger

Liebe Fruerlunder und Fruerlunderinnen,

aus organisatorischen Gründen steht uns der Raum im 360 Grad am 22.09.2015 nicht zur Verfügung.

Wir haben kurzfristig den Ort für unser Treffen in die Grundschule Fruerlund (Musikraum) verlegt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Schlüter, sowie Frau Bergdorf für die freundliche Unterstützung. 

Eine Einladung per Email und über die Tageszeitung wird die kommenden Tage erfolgen.
Die Agenda wird ebenfalls hier veröffentlicht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rothgaenger
Vorsitzender | Forum Fruerlund

29. August 2015, Volksparkbegehung

veröffentlicht um 17.08.2015, 08:39 von Andreas Rothgaenger

29. August 2015, Volksparkbegehung
 Treffen um 9:30 Uhr vor dem Eingang SBV-Zentrale

Einladung zur Volksparkbegehung
Für eine lebendige Nachbarschaft. Bringen Sie sich und Ihre Meinung ein!

Liebe Fruerlunder, 
Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen: 

Zur Volksparkbegehung des neuen Forums Fruerlund am 29. August 2015 ab 09.30 Uhr.
Um 10 Uhr wandern wir Richtung Volkspark.

Wir möchten uns mit allen Interessierten zu einem ideenreichen Austausch zusammenfinden und darüber diskutieren, 
was in Fruerlund und insbesondere im Volkspark bewegt werden sollte – heute und natürlich auch in Zukunft.

Wir freuen uns auf einen angeregten Dialog!
Rolf Helgert, Frank Raguse und Andreas Rothgaenger

Neugründungsveranstaltung Forum Fruerlund

veröffentlicht um 19.05.2015, 14:37 von Andreas Rothgaenger

26. Mai 2015, 19.00 Uhr im 360° Gemeinschaftshaus

Einladung zum 1. Treffen des neuen Forums Fruerlund
Für eine lebendige Nachbarschaft. Bringen Sie sich und Ihre Meinung ein!


Liebe Fruerlunder, 
Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen: 

Beim 1. Treffen des neuen Forums Fruerlund am 26. Mai 2015 um 19.00 Uhr im 360°.

Wir möchten, dass wir uns zukünftig regelmäßig im Jahr mit allen Interessierten zu einem 
ideenreichen Austausch zusammenfinden und darüber diskutieren, was Fruerlund 
bewegt – heute und natürlich auch in Zukunft.

Um welche Themen es dabei geht und unter welchem Namen zukünftige Treffen stattfinden, 
möchten wir ebenfalls gemeinsam mit Ihnen bei unserer Auftaktveranstaltung festlegen.

Wir freuen uns auf einen angeregten Dialog!
Rolf Helgert, Frank Raguse und Andreas Rothgaenger


Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an!

Andreas Rothgaenger (Bild links)
0461 49241054, andreas.rothgaenger@gmail.com

Rolf Helgert (Bild rechts)
0461 30294, Helgert-flensburg@t-online.de

Frank Raguse (Bild Mitte)
0461 31560-391, fraguse@sbv-flensburg.de

Neustart für Fruerlund

veröffentlicht um 19.05.2015, 14:23 von Andreas Rothgaenger

Im Viertel vernetzt und rege: Andreas Rothgaenger, Frank Raguse und Rolf Helgert (von links nach rechts).

STADTTEILFOREN FLENSBURGEin Jahr nach der abgeschlossenen Sanierung des Viertels soll das Stadtteilforum wiederbelebt werden und mitgestalten - Teil 9 der Serie Stadtteilforen im Flensburger Tageblatt
vom 24. April 2015

Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts




In fast allen Stadtteilen gibt es mittlerweile Bürgerforen, die sich um die Belange des Viertels kümmern. Sie müssen von der Stadtverwaltung bei Planungen, die den Stadtteil betreffen, gehört werden. Doch wer ist in den Foren aktiv? Wir stellen die elf Foren in einer Serie vor. Heute: der Runde Tisch Fruerlund.

Fruerlund steht vor einem Neuanfang. Mit dem Ende der Sanierung des Stadtteils und dem Fertigfest vor einem Jahr ist gewissermaßen die Keimzelle des Runden Tischs Fruerlund überflüssig geworden. Doch Gründe, sich weiterhin in die Gestaltung des eigenen Umfelds einzumischen, gibt es weiterhin, finden damals wie heute Engagierte – und laden zur Wiederbelebung des Forums ein.

Die aus der Kommunalpolitik bekannten Fruerlunder Rolf Helgert und Andreas Rothgaenger ergreifen die Initiative. Und machen schon mal Nägel mit Köpfen: Gleich nach Pfingsten, am 26. Mai, um 19 Uhr soll die konstituierende Sitzung des neuen alten Forums stattfinden. Im Haus des Selbsthilfe-Bauvereins (SBV). „Das ist aber keine Veranstaltung der Genossenschaft, sondern von den Bürgern und für die Bürger“, betont Frank Raguse. Der Flensburger und „gefühlte Fruerlunder“ hat vor über 20 Jahren als genossenschaftlicher Sozialarbeiter begonnen. „Dass das eine Lebensaufgabe wird, hätte ich damals nicht gedacht.“ Inzwischen wird Raguse Quartiersmanager genannt und sieht als solcher seine Aufgabe auch darin, gute Nachbarschaft und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Bürger kommen zu ihm, wenn sie wie kürzlich den Wunsch nach einem Platz zum Boule verspürten. Raguse verfügt über die Kontakte, die in Windeseile Wünsche wahr machen. Selbst wenn „beim Nachbarn seit einer halben Stunde der Rauchmelder piept“, wie Raguse berichtet, werde er angesprochen. „Haben Sie schon mal die Feuerwehr angerufen?“, war seine Reaktion, erinnert er sich lächelnd.

Während der Runde Tisch ruhte, habe man sich bemüht, den Kontakt zum Rathaus zu halten, sagt Wif-Mann Andreas Rothgaenger. Bei der Kommunalwahl 2008 gewann er für Fruerlund das Direkt-Mandat. Dauerthemen für das künftige Forum bleiben aus seiner Sicht beispielsweise Bohlberg und Ostlandstraße, die Parkplatzsituation und der Umbau der Gerhart-Hauptmann-Straße.

Das Viertel habe durch die Sanierung eine Aufwertung erfahren, findet Rolf Helgert. Es werde sich weiterhin verändern, erwartet der 57-jährige Sozialdemokrat und hofft, dass dies im Sinne des Bürgers geschieht. Die Basis gebe es dafür bereits. Ihm habe es „immer Spaß gemacht, Dinge zu bewegen“, sagt Helgert und bringt sich deshalb wieder ein.

Bereits erschienen: Forum Tarup am 7. April, Forum Weiche (8. April), Forum Mürwik (10. April), Rude-Forum (13. April), Forum Jürgensby/Sandberg (14. April), Verein Flensburger Norden (20. April), Verein zur Erhaltung der östlichen Altstadt (22. April) und Arbeitskreis Flensburg Nord (23. April).

von Antje Walther 
erstellt am 24.Apr.2015 | 08:00 Uhr


1-10 of 16

Comments